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Eduard Kronenberg GmbH

Was die (Glas-)Welt im Innersten zusammenhält


Reduktion von Stanzabfällen dank Einsatz von ProcessMonitoring: Die Belegschaft von EK schwört auf BRANKAMP.

Solingen, die Klingenstadt: Wer hier produziert, muss doch etwas mit der Schneidwaren-Industrie zu tun haben? Nicht mehr. Inzwischen ist Solingen unter anderem ein wichtiger Standort für Automotive-Zulieferer und weitere Branchen, für die Zulieferteile unter hohen Präzisionsanforderungen gefertigt werden. Ein BRANKAMP-Kunde, die EDUARD KRONENBERG GmbH, begann 1867 als Hersteller von Taschenmesserfedern: Heute fertigt „EK" Stoßdämpfer-Federscheiben für ZF Sachs und stellt vor allem Verbindungselemente für die moderne Isolierglasindustrie her.

Der Automotive-Sektor wurde 1958 ein wesentlicher Teil des EDUARD KRONENBERG-Portfolios, als man zunächst Stanz- und Biegeteile für diese Branche fertige.1977 kam das Geschäftsfeld „Glass" hinzu, gefolgt von einer immer stärkeren internationalen Ausrichtung. Seit 2004 schließlich bietet EK als weltweit einziger Hersteller sowohl Stahl- als auch Kunststoffverbinder für die Isolierglasindustrie an - und arbeitet seit 2006 mit ProcessMonitoring von BRANKAMP.

Warum BRANKAMP? Produktionsleiter des Werks 1 Matthias Elsner, bereits 30 Jahre im Betrieb, erinnert sich: „Ich hatte mich schon lange mit dem Thema Körperschallsensoren auseinandergesetzt, war der Meinung, dass das etwas für uns wäre." Bei EK ist man es gewohnt, sich hohe Ziele zu stecken, was technische Maßstäbe angeht. So ist das weltweit agierende Unternehmen nach ISO TS 16949 zertifiziert, hat sich einer kompletten elektronischen Prozessüberwachung mit Fertigungsanalyse, Dokumentation, Archivierung und CAQ-gestützter Qualitätssicherung verschrieben. Entwicklung an 3D-CAD-Systemen sowie ein unternehmensweites, integriertes ERP- und BDE-System runden die technischen Fähigkeiten ab und befähigen zu weltweiter On-Time-Delivery - bei mehr als 600 Millionen Produkten pro Jahr und einer Exportquote von über 60 Prozent.

EDUARD KRONENBERG fertigt Verbindungselemente, die über 60 Mann starke Belegschaft stanzt an zwei Standorten in Solingen hochfesten Stahl. „Unser Hauptabnehmer im Bereich Verbindungstechnik ist die Isolierglasindustrie, Systemlösungen für Abstandhalter und Sprossenprofile sind hier zu nennen." Bei der Entwicklung patentierter Verbindungsele¬mente für den Randverbund von Mehrscheiben-Isoliergläsern und für Sprossenprofile setzte EDUARD KRONENBERG inter¬national Maßstäbe.

Ein anderes Standbein sind dünnste Federscheiben für Stoßdämpfer im Fahrwerksbereich. Insgesamt laufen bei EK 16 Hoch¬leistungs-Stanzautomaten für die Verarbeitung von Bandstahl und NE-Metallen, außerdem fertigt EK unter anderem auf Brude¬rer- und Haulick & Roos-Anlagen mit einer Presskraft von 250 bis 800 kN. Mit ihnen bestreitet das Unternehmen die größten Stückzahlen - weshalb hier die beiden im Betrieb vorhandenen PK 4U-Einheiten eingesetzt sind.

„Wir hatten oft Probleme, weil wir zum Teil sehr dünnes Blech verarbeiten, manchmal unter einem Zehntel Millimeter dick" berichtet Elsner. Stanzbutzen seien immer wieder aufgetreten. Nun sind sie Vergangenheit in dem Solinger Traditionsbetrieb. und auch die mannlosen Geisterschichten liefen sehr viel reibungsloser ab. Produktionsleiter Elsner ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die man dank der Brankamp ProcessMonitoring-Lösung zur Erkennung von Stanzabfällen erzielen konnte.

„Wir waren schon immer sehr gut aufgestellt, was neue Technologie angeht", erinnert sich der EK-Fertigungsexperte und ergänzt: „Das geht heute nicht mehr anders. Besonders, wenn man für den anspruchsvollen Automotive-Sektor fertigt." Das Thema ProcessMonitoring drehe sich immer weiter. „Unsere Prozesse können nur in dieser Qualität ablaufen, weil wir in modernsten Werkzeugschutz investieren - und dazu gehört BRANKAMP."

Denn wachsende Konkurrenz aus Niedriglohnländern und eine aggressive Preispolitik stellen den deutschen Werkzeug- und Formenbau vor große Herausforderungen.

 

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