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Praxisnahe Versuchsreihen mit dem BRANKAMP CMS-System

Maschinenschutz im Härtetest

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Wie funktioniert ProcessMonitoring genau? Dieser Frage ist eine Delegation der R+V Versicherung, einer der größten deutschen Versicherungsgruppen, nachgegangen. Bei der SHW Werkzeugmaschinen GmbH in Aalen ließen sich die Experten für Technische Versicherungen das Konzept erklären und in praktischen Versuchen demonstrieren. SHW stattet nahezu alle seine Maschinen ab Werk mit Systemen des Weltmarktführers BRANKAMP aus.

„Sehr viele unserer Kunden leasen die Maschinen. Die Finanzgeber sind dabei natürlich interessiert, dass man die Maschinen in einem guten Zustand hält. Da ist das BRANKAMP- System eine große Hilfe", so Herbert Klewenhagen, Geschäftsführer der SHW Werkzeugmaschinen GmbH. „Hinzu kommt: Wer einen Wartungsvertrag mit uns abschließt und das BRANKAMP-System nutzt, bekommt die Versicherungspolice günstiger." Warum das so ist, führte SHW-Entwicklungsingenieur Alfons Egetemeir den angereisten Versicherungsprofis direkt an einer SHW-Maschine mit einer Testreihe vor. Zunächst konnten die Anwesenden selbst durch einen leichten Schlag mit einem Gummihammer die Maschine zum Stillstand bringen. Bei einem weiteren Versuch kam dann ein filigraner 5-mm-Bohrer zum Einsatz. SHW-Experte Egetemeir: „Dieser Bohrer hat eine Leistung von zirka 50 Watt, die Maschinenspindel hat eine Leistung von 32 Kilowatt. Mit dem Bohrer haben wir einen Bohrversuch mit einem Vorschub von 100 Millimetern und einer Tiefe von zehn Millimetern gemacht. Um die Maschine abschalten zu lassen, haben wir den Vorschub von 100 Millimetern auf 1.200 Millimeter, also um den Faktor 12, erhöht." Das Ergebnis: Bohrer und Maschine blieben ohne Schaden.

Rechtzeitiger Stopp minimiert Schäden

Auch mit einem 125-mm-Fräskopf führte Egetemeir einen Härtetestdurch. „Wir haben zunächstmit einer Frästiefe von zwei Millimetern und einem Vorschub von 900 Millimetern pro Minute gearbeitet. Dann haben wir den Vorschub auf das Vierfache erhöht, also auf 3,6 Meter." Das Ergebnis: Erneut wurde die Maschine rechtzeitig abgeschaltet. Weder am Fräskopf noch an der Maschine entstand ein Schaden. Egetemeir: „Wichtig ist, dass man auch weiß, dass das System keine Kollision verhindern kann. Es reagiert auf die Kollision. Aber der Schaden im Kollisionsfall ist wesentlich geringer. Im Normalfall geben wir bei Kollision noch Energie in die Maschine rein, in die Achse rein, im anderen Fall mit dem BRANKAMP-System entnehmen wir die Energie, wir führen sie ab. Dadurch wird dann der Schaden wesentlich geringer." Die Delegation der R+V Versicherung zeigte sich von den Versuchsergebnissen positiv überrascht. „Unabhängig von versicherungstechnischen Aspekten ist solch ein System für den Kunden von Vorteil, da jeder Kunde sicherlich ein gesteigertes Interesse hat, an der produzierenden Maschine so wenig Ausfallzeiten wie möglich zu haben", so Matthias Köster, Leitender Handlungsbevollmächtigter und Gruppenleiter Technische Versicherungen bei der R+V Allgemeine Versicherung AG. „Nach unseren Erfahrungen geben Kunden, die mit solchen Systemen ausgestatteten Maschinen haben, ein durchweg positives Feedback."

 

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